Harmlose Pioneers blieben torlos

Sport / 15.01.2023 • 22:40 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Linz-Stürmer Brodi Stuart macht Yannik Lebeda (l.) , Steven Birnstill und Torhüter Alex Caffi das Leben schwer.HANNES DRAXLER
Linz-Stürmer Brodi Stuart macht Yannik Lebeda (l.) , Steven Birnstill und Torhüter Alex Caffi das Leben schwer.HANNES DRAXLER

In Linz setzte es eine 0:5-Niederlage.

Linz Es war nicht der erwartete Start für die Bemer Pioneers Vorarlberg in die letzte Phase der Meisterschaft mit noch zu spielenden 13 Runden: In Linz setzte es eine glatte 0:5-Niederlage. „Als positiven Aspekt können wir nur das letzte Drittel mitnehmen“, zeigte sich Stürmer Patrick Spannring enttäuscht.

Das erste Drittel begann für die Pioneers mit einer Riesenchance und endete auch mit einer solchen: Nach wenigen Sekunden nutzte die Toplinie einen Drei-gegen-eins-Angriff nicht, kurz vor der Sirene scheiterte Kevin Macierzynski allein gegen Torhüter Thomas Höneckl. Auch für Jack Jacome eröffnete sich in Minute drei noch eine gute Möglichkeit. In der zweiten Hälfte des ersten Drittels häuften sich dann die Möglichkeiten für die Linzer, da vergaben Shawn St-Amant und Brodi Stuart. Die erste Überzahlmöglichkeit eröffnete sich den Pioneers, sah aber Referee Thomas Berneker im Mittelpunkt: Er wurde von einem Puck am Ohr getroffen, musste in der Kabine versorgt werden. Und damit verpasste er die Führung der Hausherrn: Martin Schumnig nützte eine Unordnung vor dem PIV-Tor zum 1:0 (18.).

Unordnung im Mitteldrittel

Feldkirch, das neben den Topscorern Hampus Eriksson und Tyler Sandhu auch auf Kapitän Alexander Pallestrang verzichten musste, vergaß im Mitteldrittel auf viele Tugenden. Körpereinsatz, Zweikampfverhalten, Zuordnung stimmten nicht, es häuften sich Missverständnisse. Andreas Heier verpasste gleich die Chance auf den Ausgleich, auf der anderen Seite machte es sein norwegischer Landsmann Michael Haga besser, traf zum 2:0 (25). Ein Doppelschlag innerhalb von 54 Sekunden durch Stuart (37.) und Schumnig (38.) brachte bereits die Vorentscheidung.

Marc Habscheids Team zeigte sich in den letzen 20 Minuten verbessert, vermochte dem Spiel die Wende aber nicht mehr zu geben. Linz, mit den Ex-Feldkirchern Dennis Sticha und Ramon Schnetzer in der Aufstellung, traf durch Graham Knott zum 5:0-Endstand (46.)

Übrigens: Mit Hauptschiedsrichter Berneker, sowie den Linienrichtern Elias und Jeremia Seewald waren drei aus Vorarlberg gebürtige Referees für diese Begegnung eingeteilt. VN-KO

„Als positiven Aspekt können wir aus Linz nur das letzte Drittel mitnehmen.“

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