Strafen waren für Pioneers Gift

Sport / 22.01.2023 • 23:15 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Pioneers-Angreifer Luka Maver (vorne) beschäftigt die Linzer Patrick Söllinger und Torhüter Rasmus Tirronen.     Paultisch
Pioneers-Angreifer Luka Maver (vorne) beschäftigt die Linzer Patrick Söllinger und Torhüter Rasmus Tirronen. Paultisch

Die Black Wings drehten mit drei Überzahltreffern die Partie.

Feldkirch Nach der 3:4-Niederlage am Freitag gegen den KAC im Shootout, setzte es gegen Linz ebenfalls ein 3:4, diesmal in der regulären Spielzeit. Dabei wäre für den Liganeuling mehr möglich gewesen. Nach einem starken Start gaben die Feldkircher im Mitteldrittel eine 2:0-Führung aus der Hand. Die Black Wings trafen gleich drei Mal in Überzahl. „Trotzdem waren wir im letzten Abschnitt wieder da. Wir haben nicht aufgeben und schafften noch den Ausgleich“, so Pioneers-Coach Marc Habscheid. Zeit zum Lamentieren bleibt keine. Schon heute geht es mit dem dritten Heimspiel innerhalb von vier Tagen gegen Fehervar (19.30 Uhr) weiter.

Starker Start

Es dauerte bis zur 16. Minute, ehe David Madlener im Pioneers-Tor erstmals eingreifen musste. Der PIV-Schlussmann, der Mitte Dezember verletzungsbedingt sein letztes Spiel absolviert hatte, parierte den Schuss von Graham Knott problemlos. Nichts erinnerte im Startdrittel an die Vorwoche, als das Team eine 0:5-Packung in der Stahlstadt kassierte. Im vierten Saisonduell führte der Liganeuling nach 20 Minuten mit 2:0. Richard Jarursek brachte die Gastgeber in Führung. Ein gut getimtes Zuspiel von Kevin Macierzynski übernahm der Tscheche im hohen Slot direkt (6.). Drei Minuten später lenkte Luka Maver in Überzahl einen Schuss entscheidend ab.

Linz drehte Partie

Die Heimischen verpassten es, das Hoch aus dem ersten Drittel in den Mittelabschnitt mitzunehmen. Bereits in der 23. Minute mussten zwei Pioneers-Spieler in die Kühlbox. Diesen doppelten Vorteil nützte Logan Roe zum Anschlusstreffer (25.). In der 26. Minute schlug der Puck erneut hinter Madlener ein. Marco Brucker traf zum Ausgleich. Wieder hatten die Gäste einen numerischen Vorteil, da Macierzynski eine vierminütige Strafe absitzen musste. Sechs Minuten vor Drittelende erhöhte Shawn St-Amant auf 2:3, wieder im Powerplay. Die Montfortstädter machten aus ihren drei Überzahlmöglichkeiten nichts Zählbares.
Im Schlussdrittel war die Disziplin bei den Gastgebern wieder zurück. In der 49. Minute gelang Jack Jacome mit einem Mann mehr am Eis das 3:3. Trotz weiterer Möglichkeiten auf beiden Seiten setzten sich die Linzer auf der Zielgeraden durch. Drei Minuten vor dem Ende ließ St-Amant Madlener aus kurzer Distanz keine Chance. abr

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