Drauflosfahren heißt das Motto

Sport / 23.01.2023 • 22:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Im Training läuft es für Johannes Strolz gut, es fehlt bei der Umsetzung. gepa
Im Training läuft es für Johannes Strolz gut, es fehlt bei der Umsetzung. gepa

Johannes Strolz ist froh, dass es in Schlad­ming weitergeht.

schladming Drauflosfahren. Das ist das Motto von Johannes Strolz für den Nachtslalom heute in Schlad­ming. Der 30-jährige Warther war nach dem fünften Ausfall im sechsten Saison-Torlauf in Kitzbühel ein wenig konsterniert: „Ich weiß nicht, warum es nicht funktioneren mag. Ich denke, dass ich, auch im Training, eigentlich ganz gut Ski fahre. Irgendetwas fehlt im Moment. Das Einzige, was ist tun kann, ist ruhig zu bleiben, weiter zu trainieren und nicht zu viel nachzudenken.“

Im letzten Jahr fiel Strolz im Schlad­minger Nightrace aus, 2020 konnte er sich als 42. des ersten Durchgangs nicht für Lauf zwei qualifizieren. 2021 klassierte er sich beim Sieg von Marco Schwarz als drittbester ÖSV-Läufer auf Platz 18. Im Jahr 2019, als Marcel Hirscher gewann und Christian Hirschbühl Zehnter wurde, landete Strolz auf Rang 20.

„Ich bin froh, dass ich jetzt gleich die nächste Chance habe, um eine gute Leistung zu zeigen“, sagt Strolz. Er müsse ruhig bleiben, in seiner Karriere habe er schon mehr Druck auszuhalten gehabt. „Vor eineinhalb Jahren habe ich wirklich ums Überleben gekämpft in dem Sport. Das ist wirklich noch einmal eine ganz andere Kategorie gewesen. Da hätte jedes Rennen das letzte sein können.“

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