Der Verein steht geeint

Sport / 24.01.2023 • 23:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Als Bernd Bösch alle Programmpunkte der Jahreshauptversammlung abgehakt hatte, schaute er ins Publikum mit der Frage, ob es noch Anregungen, Kritik oder sonstige Ansprachen gäbe. Lange meldete sich niemand, dann griff Werner Baur zum Mikrofon und bedankte sich bei allen Austrianern im Allgemeinen und beim CSC-Trio Ahmet Schäfer, Alexander Schneider und Ingo Winter im Speziellen. Das war’s, weitere Wortmeldungen gab es nicht mehr. Keine Kritik an den Verantwortlichen, keine gut gemeinten Ratschläge, was man alles noch besser machen könnte. Das haben wir in Lustenau schon ganz anders erlebt. Und es zeigt, wie geschlossen der Verein hinter den Verantwortlichen steht und wie sehr der 20 Jahre lang angestrebte Aufstieg den Verein eint. Diesen Zusammenhalt muss der Klub mitnehmen in fürs Vereinsleben herausfordernde Zeiten. Es werden Monate ohne sportliche Heimat, unabhängig davon, ob die Austria in Altach, Bregenz oder Innsbruck Asyl findet. Umso wichtiger, dass es weiterhin gemeinsame Orte für die Austrianer gibt. Denn selbst ein Verein, der sich als Familie definiert, braucht ein gemeinsames Lagerfeuer.

Johannes Emerich

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