Tomasini bleibt die Pechsträhne treu

ÖHB-Teamspielerin zog sich gegen Brasilien Kreuzbandriss im rechten Knie zu.
Maria Enzersdorf Ihr 37. Einsatz im ÖHB-Frauenteam und das 62. Länderspieltor werden Handballerin Fabienne Tomasini noch längere Zeit negativ in Erinnerung bleiben. Im freundschaftlichen Länderspiel gegen Brasilien in Maria Enzersdorf kippte die 25-jährige Linkshänder inim Anschluss an den 9:8-Führungstreffer (17.) bei der Landung mit dem rechten Knie ein blieb mit schmerzverzerrtem Gesicht liegen und wurde abtransportiert. Bei der MRT-Untersuchung im Krankenhaus wurde ein Kreuzbandriss diagnostiziert. „Ich kann mich gar nicht genau an die Situation erinnern. Ich Laufe einen Konter, werfe aufs Tor und verspüre nach der Landung einen fürchterlichen Schmerz“, so die Lustenauerin.
Für die Flügelspielerin war es nach 2016, damals noch beim SSV Dornbirn-Schoren, und vor zwei Jahren in den Diensten des Schweizer Rekordmeisters LC Brühl St. Gallen, bereits die dritte Kreuzbandverletzung im Verlauf ihrer Karriere. „Im Gegensatz zu jetzt war bisher das hintere Kreuzband betroffen und eine Operation blieb mir erspart. Diesmal führt wohl kein Weg vorbei und ich werde das Saisonfinale von der Tribüne aus verfolgen.“
Trotz des Rückschlages hat die Schweiz-Legionärin den Blick nach vorne gerichtet: „Ein Karriereende ist vorerst einmal kein Thema. Ich werde alles tun, damit ich bei der Heim-EM im Dezember 2024 wieder dabei bin.“ VN-JD
