Weiter hoffen auf Rossi

Sport / 26.04.2023 • 21:36 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

ÖEHV-Team vor nächstem Länderspiel-Doppel.

Wien Mit den Akteuren von ICE-Champion Salzburg, den Verteidigern David Reinbacher und Thimo Nickl sowie Stürmer Oliver Achermann geht Österreichs Eishockey-Nationalteam in die Testspiele gegen Tschechien. Der mit NHL-Erfahrung ausgestattete sechsfache Weltmeister gastiert heute (18.30 Uhr) in der Wiener Steffl Arena, am Samstag erfolgt das Retourspiel in Brünn (16 Uhr/beide live ORF Sport+). ÖEHV-Head-Coach Roger Bader will wieder am System feilen.

Im Test-Doppel gegen Deutschland durften sich die Österreicher nach einem 0:2 über einen 3:2-Sieg nach Penaltyschießen freuen. Tschechien sei laut Bader „nochmals eine Steigerung vom Niveau her. Damit sind wir gezwungen, den nächsten Schritt zu machen.“ Der Schweizer erwartet einen schnellen und technisch starken Gegner. Die Tschechen werden bei der anstehenden WM (12. bis 28. Mai) in Gruppe B agieren. Österreich ist in Gruppe A im Einsatz.

Bei der traditionell starken Eishockey-Nation stehen mit Torhüter Karel Vejmelka (Arizona Coyotes), den Verteidigern Jiricek David und Svozil Stanislav (Columbus Blue Jackets) sowie Stürmer Martin Kaut (San Jose Sharks) die ersten NHL-Profis im Kader. 20 Mal traf Österreich schon auf den Nachbarn, einmal jubelte der Außenseiter: Am 22. Mai 2022 über ein 2:1 n. P. in der WM-Gruppenphase in Tampere. Nach den Tests gegen Tschechien stehen für die ÖEHV-Auswahl noch zwei Spiele gegen die Slowakei (4. Mai/Kapfenberg und 6. Mai/Trencin) auf dem Programm.

Rossi bleibt weiter ein Thema

Ein Auge wirft der Teamchef weiter auf Marco Rossi, der bei Minnesota auf Abruf steht. Noch wartet der 21-Jährige auf einen Einsatz. Schon in der Nacht auf Samstag könnte die Saison für die Wilds zu Ende sein. Liegt man doch in der „best- of-seven“-Serie gegen Dallas mit 2:3 zurück. „Die Situation ist dort so: Wenn Minnesota in den nächsten Tagen ausscheiden würde, dann würde er zu uns stoßen“, erklärt der Schweizer. Sollte Minnesota jedoch der Turnaround und der Einzug in die nächste Runde gelingen, „dann nicht mehr“, so Bader.

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