Die “bösen Hunde” in ihren gelben Trikots

“Bad Dog” verleiht Team-Vorarlberg-Fahrern neue Kräfte.
Mäder Jetzt hat auch das Radteam Vorarlberg seinen Energy-Drink. Allein “Bad Dog” ist nicht nur irgendein Sponsor, der Name ist Programm. Als “böse Hunde” wollen die Fahrer in ihren knallgelben Trikots der Konkurrenz weiterhin das Fürchten lehren. Sportlich jedenfalls ist die Saison vor dem anstehenden Höhepunkt – Tour of Austria – mehr als gut angelaufen. Zumal sich nicht nur Teammanager Thomas Kofler über die jüngsten Erfolge von Kilian Feurstein freut. Für Kofler bringt der 23-Jährige beste Voraussetzungen für eine internationale Karriere mit. “Eine Maschine als Sprinter”, sagt Kofler über Feurstein, wenngleich noch mit einer ein wenig vorgehaltenen Hand.
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Zugleich ist Feurstein im Team um Kapitän Colin Stüssi auch Zugpferd für die weiteren Vorarlberger Dominik Amann (27) und Laurin Nenning sowie einige junge Fahrer, die ebenfalls auf dem Sprung sind. All das gehöre zur Philosophie des Radteams, dessen Konzept nun in der Gunz Warenhandels GmbH einen international tätigen, lokalen Global-Wirtschaftsplayer als Partner gefunden hat. Zumal für Gunz-Geschäftsführer Michael Temel der Sport einen hohen Stellenwert besitzt.

Er sieht zahlreiche Parallelen zwischen Spitzensport und Wirtschaft, insbesondere in den Bereichen Leistung, Professionalität und Teamarbeit. Das Unternehmen engagiert sich seit Jahren im Sport, sowohl über Sponsoring als auch über Lizenzpartnerschaften mit international bekannten Sportmarken (NFL) und Vereinen (FC Bayern, Dortmund, PSG). Mit dem Einstieg beim Team Vorarlberg rückt nun erstmals eine Eigenmarke des Unternehmens in den Mittelpunkt.

Kofler indes unterstrich im Gespräch die zentrale Bedeutung von Sponsoren. Anders als viele andere Sportarten verfügt der Radsport kaum über Einnahmen aus Ticketing, Gastronomie oder Medienrechten. Deshalb sei der Sport in hohem Maß auf Partner aus der Wirtschaft angewiesen. Gleichzeitig biete der Radsport durch lange Rennzeiten, eine lange Saison und internationale Präsenz, attraktive Vermarktungsmöglichkeiten.

Sportlich blickt die Mannschaft auf ein umfangreiches Rennprogramm mit zahlreichen internationalen Einsätzen. Ein Schwerpunkt liegt auf der Tour of Austria, die aufgrund ihrer medialen Präsenz und der Live-Übertragungen als besonderer Höhepunkt der Saison gilt. Gleichzeitig setzt das Team auf gezielte Trainingsmaßnahmen, um sich im zunehmend professionellen und internationalisierten Radsport behaupten zu können.

Für Gunz bietet die Partnerschaft die Möglichkeit, die internationale Ausrichtung der Eigenmarke zu unterstreichen. Besonders in Italien, einem der wichtigsten Absatzmärkte für den Energy-Drink, soll die Verbindung zum Radsport zusätzliche Aufmerksamkeit schaffen. Temel, selbst ein leidenschaftlicher Rennradfahrer, verriet, dass sein Interesse am Team durch die Zusammenarbeit deutlich gewachsen sei.