Verkehr auf Augenhöhe in der Dornbirner Jahngasse

22.06.2019 • 09:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
So soll die neue Begegnungszone zwischen Stadtbücherei und Stadthalle nach der Fertigstellung aussehen. Stadt
So soll die neue Begegnungszone zwischen Stadtbücherei und Stadthalle nach der Fertigstellung aussehen. Stadt

Messestadt weitet Begegnungszone weiter aus.

Die Arbeiten für die neue Begegnungszone in der Jahngasse, die das „Miteinander“ zwischen motorisiertem Verkehr, Radfahrern und Fußgängern verbessern soll, sind im Gang. Ab der Kreuzung Webergasse bis zur inatura werden in den kommenden Wochen die Verkehrsflächen neu gestaltet. Ein überdachter Abstellplatz für Fahrräder ist bereits so gut wie fertig.

„Das gesamte Areal wird mit diesem Projekt attraktiver. Die neue Begegnungszone ist eine ideale Erweiterung der Fußgängerzone und rückt diesen Bereich näher an die Innenstadt“, so Bürgermeisterin Andrea Kaufmann. Beruhigt wird nicht nur der Verkehr, auch die Vorplätze der Stadthalle und Stadtbücherei erhalten eine neue Qualität und können besser genutzt werden.

Vorteile für Radler und Fußgänger

Die neue Begegnungszone ist die Erweiterung der bereits bestehenden Zone vor der Gebietskrankenkasse. „Vor allem für Fußgänger und Radfahrer im Stadtzentrum bringt diese Art der Verkehrsberuhigung Vorteile“, ist die Stadtchefin überzeugt, dass alle Verkehrsteilnehmer profitieren, wenn aufeinander mehr Rücksicht genommen wird. Die Höchstgeschwindigkeit für Autos und Motorräder wird auf 20 km/h reduziert. Neben Fußgängerzonen sind Begegnungszonen ideale Gestaltungskonzepte für Stadtzentren, die mehr und mehr umgesetzt werden. „Die Stadt reagiert mit dieser Neugestaltung auf die städtebauliche Entwicklung in diesem Gebiet. Neben den Schulen (Mittelschule, Bundesgymnasium, Sonderpädagogisches Zentrum und Volksschule) wird vor allem auch die neue Stadtbibliothek besser an das Stadtzentrum angebunden. Der Fußweg vom Marktplatz in die neue Bibliothek bis zur inatura wird sicherer und attraktiver“, so  Stadtplanungsstadtrat Vizebürgermeister Martin Ruepp.

Wichtig erscheint ihm, dass der gesamte Bereich bis zur inatura  mit diesem Projekt noch besser an die Innenstadt angebunden wird. Geplant wurde die neue Begegnungszone vom Büro LAAC Architekten, die auch für die Erweiterung der Fußgängerzone in der Schulgasse und im Kirchenpark zuständig waren. In Planung ist bereits auch die Verlängerung der Fußgängerzone ab der Mozartstraße bis zur Jahngasse. Diese kann nach Abschluss der Bauarbeiten für das Geschäftsgebäude an der Schulgasse umgesetzt werden. Noch offen ist, ob dieses Straßenstück eine reine Fußgängerzone ohne motorisierten Verkehr wird oder ob sich die Stadt auch für eine Begegnungszone entscheidet. rha