Weizsäcker-Sohn in Berliner Privatklinik getötet

Welt / 19.11.2019 • 23:21 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

In einer Berliner Privatklinik ist während eines Vortrags der Referent erstochen worden. Dabei handelte es sich um Chefarzt Fritz von Weizsäcker, den Sohn des früheren deutschen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker. Eine Mordkommission nahm Ermittlungen auf. Experten untersuchten den Tatort. Laut einer Polizeisprecherin soll Weizsäcker von einem Mann angegriffen worden sein.

Ein Mann aus dem Zuschauerraum soll dazwischen gegangen und dabei selbst schwer verletzt worden sein. Weizsäcker starb noch an Ort und Stelle. Der Tatverdächtige wurde festgenommen. Der Vorfall ereignete sich gegen 18.50 Uhr in der privaten Schlosspark-Klinik in der Nähe des Charlottenburger Schlosses.

In der Klinik gibt es laut Website regelmäßig Veranstaltungen, die sich in der Regel an interessierte medizinische Laien wenden, die etwas über Erkrankungen, deren Diagnose und Therapiemöglichkeiten erfahren möchten. Für Dienstagabend war ein Vortrag zum Thema Fettleber angesetzt.