Österreichische Greenpeace-Aktivistin in Neuseeland wieder frei

Welt / 26.11.2019 • 12:02 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Rund 30 Greenpeace-Aktivisten haben Samstag, 24. November 2019, europäischer Zeit ein Schiff in Neuseeland besetzt, das für geplante Öl- und Gasbohrungen der OMV eingesetzt werden soll. APA/GREENPEACE/GEOFF REID

Die bei einer Protestaktion im neuseeländischen Timaru festgenommene österreichische Greenpeace-Aktivistin ist am Dienstagvormittag wieder freigelassen worden, wie die NGO mitteilte. Die Aktivisten hatten zuvor 57 Stunden auf einem Versorgungsschiff, das für geplante Öl- und Gasbohrungen der österreichischen OMV eingesetzt werden soll, protestiert.

Die Behörden hatten die Besetzung gegen 3.00 Uhr beendet, mehrere Umweltschützer wurden in Polizeigewahrsam genommen. Die OMV will in den nächsten Wochen vor der Küste Neuseelands in Taranaki und dem Great South Basin nach Öl und Gas bohren. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace fordert von der OMV diese Bohrpläne fallen zu lassen. In Neuseeland ist laut Greenpeace für die kommende Woche ein dreitägiger Protest vor dem OMV-Gebäude in New Plymouth geplant.