Wetter zu Jahresbeginn wird wechselhaft

02.01.2020 • 13:50 Uhr / 4 Minuten Lesezeit

Die erste Jännerwoche wird laut der Vorhersage der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) wechselhaft. In der Früh wird es zeitweise sehr kalt mit Temperaturen von bis zu minus 13 Grad. Die Höchsttemperaturen erreichen dafür bis zu neun Grad.

Eine kaum wetterwirksame Störung streift am Freitag die nördlichen Landesteile. Vermehrt tauchen Wolkenfelder auf, die vor allem am Nachmittag zunehmend dichter werden. Mit Niederschlägen ist vorerst nicht zu rechnen. Erst in der Nacht kommt es zu leichten Regen-, im Mittel- und Hochgebirge zu Schneefällen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis West. Die Frühtemperaturen liegen bei minus neun bis minus ein Grad, die Tageshöchsttemperaturen bei drei bis zehn Grad.

Am Samstag führt eine Kaltfront wolkenreiche und feuchte Luftmassen gegen die Alpen und vor allem alpennordseitig sowie in den Nordstaulagen regnet oder schneit es häufig. Die Schneefallgrenze sinkt von zunächst deutlich über 1.000 Metern von Norden her langsam ab und in Ober- und Niederösterreich schneit es am Abend bereits auf 800 bis 500 Metern Höhe. Der Wind legt zu und bläst mäßig bis lebhaft, auf den Bergen und im Wienerwald auch lebhaft bis kräftig aus West bis Nordwest. Damit gelangt der Süden des Landes unter Nordföhneinfluss. Frühtemperaturen erreichen je nach Wind minus sechs bis fünf Grad, die Tageshöchsttemperaturen ein bis acht Grad.

Mit einer nördlichen Höhenströmung werden am Sonntag teils noch kalte Luftmassen herangeführt. Besonders an der Alpennordseite stauen sich dabei die Wolken und es schneit zeitweise. Abseits der Staulagen bleibt es oft trocken und zumindest zeitweise scheint auch die Sonne. Am sonnigsten verläuft der Tag im Süden. Von Westen her steigt der Luftdruck, damit bessert sich tagsüber das Wetter. Der Wind weht mäßig bis lebhaft, am Alpenostrand auch kräftig, aus West bis Nordwest. Frühtemperaturen umspannen minus sechs bis vier Grad, die Tageshöchsttemperaturen null bis sechs Grad.

Hoher Luftdruck ist am Montag wetterbestimmend, gleichzeitig werden von Westen her besonders in höheren Lagen wieder wärmere Luftmassen herangeführt. In den Tälern und im Flachland hält sich die kalte Luft hingegen oft hartnäckig. Letzte Wolken im Osten ziehen rasch ab, vereinzelte Frühnebelfelder lösen sich auf. Tagsüber scheint verbreitet die Sonne, häufig ist es sogar wolkenlos. Der anfangs mäßige Westwind am Alpenostrand flaut ab. Die Frühtemperaturen sind mit minus 13 bis minus zwei Grad sehr kalt, die Tageshöchsttemperaturen sind mit minus ein bis neun Grad erreicht.

Am Dienstag scheint anfangs besonders nach Osten hin noch häufig die Sonne. Im Westen und Norden ziehen tagsüber voraussichtlich vermehrt dichte Wolkenfelder einer Störungszone heran und nachfolgend setzen nördlich des Alpenhauptkamms, von Vorarlberg bis nach Niederösterreich, Schauer ein. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.000 und 1.400 Metern. Trocken und häufig sonnig verläuft der Tag im Süden. Tagsüber lebt mäßiger, im nördlichen Alpenvorland auch lebhafter Wind aus westlicher Richtung auf. In der Früh wird es erneut kalt, mit minus zwölf bis minus zwei Grad, die Tageshöchsttemperaturen liegen bei null bis acht Grad.