„Joker“ führt Feld vor „Irishman“ und „1917“ an

Welt / 13.01.2020 • 15:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
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Eine Quadriga führt heuer das Feld der Topfavoriten für die 92. Oscar-Verleihung an: An der Spitze des Feldes steht mit 11 Nennungen Todd Phillips‘ Porträt „Joker“ mit Joaquin Phoenix in der Titelpartie. Mit je 10 Nominierungen dicht auf den Fersen folgen Martin Scorseses Gangsterepos „The Irishman“, Sam Mendes‘ Weltkriegsparabel „1917“ und Quentin Tarantinos „Once Upon A Time… In Hollywood“.

Außerdem haben die Regisseure dieser Werke Chancen auf einen Regie-Oscar: Todd Phillips („Joker“), Martin Scorsese („The Irishman“), Sam Mendes („1917“) und Quentin Tarantino („Once Upon a Time in Hollywood“).

Renée Zellweger und Leonardo DiCaprio gehören zu den Nominierten für die Oscars als beste Hauptdarsteller. Zellweger wurde für ihre Rolle der Schauspielerin Judy Garland in dem Film „Judy“ als beste Hauptdarstellerin nominiert, DeCaprio für seine Rolle in dem Film „Once Upon a Time in Hollywood“ als bester Hauptdarsteller.

Brad Pitt und Laura Dern haben Chancen auf den Oscar als beste Nebendarsteller. Pitt wurde für seine Rolle als Stuntman in Quentin Tarantinos „Once Upon a Time in Hollywood“ nominiert, Dern für ihren Auftritt als Scheidungsanwältin in „Marriage Story“. In der Männerriege konkurriert Pitt unter anderem mit Al Pacino und Joe Pesci aus „The Irishman“. Zu den fünf Anwärterinnen in der Frauenriege gehören auch Scarlett Johansson („Jojo Rabbit“) und Margot Robbie („Bombshell“).

Wer seine Nominierungen in Preise ummünzen kann, entscheidet sich in der Nacht von 9. auf 10. Februar, wenn im Dolby Theatre von Hollywood zum 92. Mal die begehrten Goldbuben in 24 Kategorien vergeben werden. Wie im Vorjahr verzichten die Veranstalter dabei auf einen offiziellen Gastgeber, sondern setzen auf mehrere prominente Präsentatoren.