In fremdem Wohnhaus schlafen gelegt und Polizisten attackiert

Unfälle / 10.02.2020 • 11:50 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
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23-Jähriger stand offenbar unter DrogeneinflussAPA

Ein offenbar unter Drogeneinfluss stehender 23-Jähriger aus Berlin ist Samstagfrüh in Gaschurn in ein Wohnhaus eingebrochen und hat sich dort schlafen gelegt.

Beim Einstieg in das Haus zog er sich eine stark blutende Wunde am Oberschenkel zu, die er aber offenbar nicht bemerkte. Gegenüber der Polizei verhielt sich der 23-Jährige sehr aggressiv und versuchte zu flüchten.

Eingangstüre eingetreten

Die Polizei wurde am Samstag kurz nach 3.00 Uhr verständigt. Eine Bewohnerin des Hauses hatte einen lauten Knall gehört, den Mann gesehen und ihn zum Verlassen des Gebäudes aufgefordert. Der 23-Jährige ignorierte die Frau aber einfach und legte sich im ersten Obergeschoß schlafen. Als die Polizei den Mann weckte, war er völlig desorientiert und machte wirre Angaben. Bei der Erstversorgung der Wunde durch die Rettung – der 23-Jährige hatte die Eingangstüre aus Glas eingetreten und sich geschnitten – wurde der Mann aggressiv und begann einen Polizisten zu attackieren. In weiterer Folge wollte er mit einem Holzsessel auf eine Polizistin losgehen, die ihn aber mit Hilfe von Pfefferspray abwehrte. Als er in den Rettungswagen einsteigen sollte, rannte der 23-Jährige davon, konnte aber nach etwa 400 Metern gestellt werden.

Positiver Drogentest

Bei der am Samstagnachmittag durchgeführten Befragung des Mannes in seiner Ferienunterkunft gab der 23-Jährige an, sich an nichts erinnern zu können. Ein Drogenschnelltest brachte ein positives Ergebnis. Der Urlauber wird auf freiem Fuß angezeigt.

(APA)