Lech: Amerikaner mit Hubschrauber gerettet

Unfälle / 14.02.2020 • 16:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Alpine Notlage in Lech – vom Polizeihubschrauber geborgen. VN/APA/SYMBOLBILD

Alpine Notlage in Lech: Ein 20-Jähriger verließ mit seinem Snowboard bei Lawinenwarnstufe 3 die Piste – und versank bis zur Hüfte im Tiefschnee. Er musste von einem Polizeihubschrauber geborgen werden.

Freitagvormittag befuhr ein 20-jähriger amerikanischer Staatsangehöriger mit seinem Snowboard zunächst die Skiroute 202 im Bereich unterhalb des Kriegerhorns. Auf Höhe des „Tannberger Mähders“ verließ der 20-Jährige bei Lawinenwarnstufe 3 die Skiroute und geriet in eines der dort befindlichen kleinen Tobel. Wie die Polizei in einer Aussendung mitteilt, war der Mann ortsunkundig und verließ ohne Notfallausrüstung die Skiroute.

Am tiefsten Punkt des kleinen Tales versank der Snowboarder plötzlich bis zur Hüfte im Tiefschnee und kam nicht mehr weiter. Daraufhin setzte der junge Mann einen Notruf ab.

Mit variablem Tau geborgen

Einem Mitarbeiter der Pistenrettung gelang es zwar, Rufkontakt zum Snowboarder herzustellen, er konnte jedoch nicht bis zu ihm durchkommen. Also alarmierte er die Flugpolizei.

Der Besatzung gelang es schließlich, den in Not geratenen Wintersportler zu lokalisieren und in weiterer Folge mittels variablen Taus zu bergen. Der Snowboarder blieb dabei unverletzt.

(Red.)