Wo sich die Traktorfreunde am Wochenende getroffen haben

Heimat / 15.06.2022 • 10:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das älteste Fahrzeug – ein Lindner mit Baujahr 1954 – gehört Ernst Bahl aus Tschagguns. <span class="copyright">str</span>
Das älteste Fahrzeug – ein Lindner mit Baujahr 1954 – gehört Ernst Bahl aus Tschagguns. str

Montafoner Traktorfreunde luden zum Frühstück bei Naturwärme.

Schruns Es war ein herrlicher Sommertag, als sich die Montafoner Traktorfreunde zu ihrem traditionellen Frühstück bei der Naturwärme Montafon am vergangenen Sonntag trafen. Dazu hatten sich zahlreiche befreundete Traktorenvereine aus Deutschland, der Schweiz und Vorarlberg eingeladen. Zahlreiche Besucher und Vereinskollegen waren angesichts des wunderschönen Wetters mit ihren alten Traktoren gekommen, und so sah man im Laufe des Tages rund 60 alte Traktoren bei der Fernwärme Montafon. Und obwohl die Modelle alle unterschiedlich waren, hatten sie allesamt etwas gemeinsam.

Einerseits waren es allesamt Oldtimer und andererseits waren diese für das Treffen auf Hochglanz poliert und geputzt worden. Obmann Bernhard Gabl freute sich jedenfalls über den regen Zuspruch der anderen Vereine. „Das älteste Fahrzeug, das wir hier haben, ist der Lindner Traktor mit dem Baujahr 1954. Er gehört Ernst Bahl aus Tschagguns“, erklärt Bernhard Gabl nicht ohne Stolz. Und auch der Besitzer, Ernst Bahl, blickt liebevoll auf seinen Oldtimer. Auf die Frage, was das Schöne an der Fahrt mit einem solchen Traktor ist, meint der Tschaggunser: „Die Geschwindigkeit ist einfach ein Erlebnis. Man fährt mit maximal 24 km/h durch die Landschaft, spürt den Motor und kann die Natur in vollen Zügen genießen.“

Impressionen vom Frühstück mit den Montafoner Traktorfreunden.
Impressionen vom Frühstück mit den Montafoner Traktorfreunden.

Gemütlichkeit im Fokus

Sechs bis sieben Mal im Jahr unternehme er eine Ausfahrt, wie Ernst Bahl erzählt. Natürlich müsse das Wetter auch passen. Bernhard Gabl unterstreicht das Fahrerlebnis ebenfalls bei diesem ungewöhnlichen Hobby. „Es ist einfach ein anderes Fahren. Ich verbinde das Traktorfahren mit Gemütlichkeit. Da gibt es keinen Stress. Man fährt und wenn man ankommt, kommt man an“, sagt der engagierte Obmann der Traktorfreunde Montafon und lacht. Und offensichtlich leben zahlreiche seiner Vereinskollegen nach diesem Motto, denn im Laufe des Tages gab es ein stetiges Kommen und Gehen der alten Traktoren. Die Montafoner Traktorenfreunde versorgten alle Gäste des Frühstücks mit Speis und Trank, sodass ein gemütlicher Sonntag garantiert war. STR