Wie regelmäßige Pflege das Mazda-SUV jung hält

Mobilität / 26.06.2022 • 16:00 Uhr / 4 Minuten Lesezeit
Mit seinem zeitlosen Design wirkt der Mazda CX-5 ewig jung. Bei der Auffrischung wurde lediglich der Grill überarbeitet. <span class="copyright">VN/Serra</span>
Mit seinem zeitlosen Design wirkt der Mazda CX-5 ewig jung. Bei der Auffrischung wurde lediglich der Grill überarbeitet. VN/Serra

Neuerliches Facelift für den Mazda CX-5. Mit kontinuierlicher Modellpflege bleibt der Bestseller topaktuell.

Schwarzach Und sie haben es schon wieder getan. Zum neuen Modelljahr 2022 wurde dem Mazda CX-5 ein dezentes Facelift zuteil, das wie ein Jungbrunnen wirkt. Die kleine, aber feine Modellpflege hält den Bestseller des japanischen Herstellers fit für die Zukunft. Dabei ist das 4,6 Meter Kompakt-SUV in zweiter Generation bereits seit 2017 auf dem Markt. Dass regelmäßige Pflege jung hält, ist nur die halbe Wahrheit. Mit dem Kodo-Design des CX-5 hat Mazda ein zeitloses Äußeres geschaffen, das Kunden in aller Welt unverändert begeistert.

Vom CX-5 gibt es neue Sondermodelle, wie den rot-schwarzen „Homura Plus“.
Vom CX-5 gibt es neue Sondermodelle, wie den rot-schwarzen „Homura Plus“.

353.600 Einheiten hat der Hersteller im Vorjahr abgesetzt, womit der CX-5 einmal mehr das meistverkaufte Modell im Angebot war. Auch in Österreich fährt das SUV mit Platz zwei im eigenen Zulassungsranking ganz vorne mit. Zahlen, die deutlich machen, dass es keiner größeren Änderungen bedarf.

Neu gestalteter Kühlergrill

Daran haben sich die Verantwortlichen schließlich auch gehalten. Äußerlich braucht es schon einen zweiten Blick, um die Weiterentwicklung zu erkennen. Die offensichtlichste Maßnahme ist der neu gestaltete Kühlergrill mit dreidimensional wirkendem Flügelemblem und überarbeiteten LED-Leuchten. Und das war´s dann auch schon. Auch innen setzt die Modellpflege auf Evolution statt Revolution, wenn auch das Display ordentlich gewachsen ist und jetzt 10,25 Zoll misst. Geblieben ist ein hochwertiger Gesamteindruck. Die Materialanmutung ist unverändert überzeugend. Fühlt sich alles gut an. Das Wohlfühlambiente gehört zum Konzept wie auch die Bemühungen einer neuen Positionierung etwas über den klassischen Volumensherstellern. Viele kleine Details helfen dabei. So auch die weiter verbesserte Geräuschdämmung, die den CX-5 zum leisen Gleiter macht.

Mazda setzt Premiumansprüche in Materialanmutung und Verarbeitung.
Mazda setzt Premiumansprüche in Materialanmutung und Verarbeitung.

Motorisch gibt es zwei Benziner und einen Diesel. Wir haben für den Test das Topmodell mit 194 PS ausgefasst. Das Benzinaggregat kommt ohne Turboaufladung aus und verzichtet auch auf Elektrifizierung. Mazda setzt beim CX-5 viel mehr auf eine Optimierung der konventionellen Verbrennungsmotoren. Dort orten die Japaner noch reichlich Potenzial.

Was das für den G194 mit Automatikgetriebe und Allradantrieb bedeutet: reichlich Fahrspaß bei akzeptablen Verbräuchen und einer Euro-6d-Emissionsnorm. In Zahlen gegossen beschleunigt das 2,1 Tonnen-SUV in 9,3 Sekunden auf Tempo 100 und verbraucht laut Norm 8 Liter Sprit. Im Test waren es mit 8,4 Liter nur unwesentlich mehr. Der CX-5 ist keine Rennmaschine, aber ein potenter Alleskönner, der dank eines Off-Road Traction Assist auch abseits befestigter Straßen eine gute Figur macht. Überhaupt muss das Assistenzthema bei der Modellpflege weit oben auf der Anforderungsliste gestanden haben. Um nur einen hervorzustreichen: die erweiterte Stauassistenz-Funktion hilft dem Fahrer im dichten Autobahnverkehr.

Geräumiges SUV

Mit seinem 2,7 Meter langen Radstand bietet der CX-5 im Innenraum auf allen Sitzen beste Platzverhältnisse. Auch der Kofferraum ist mit 522 Liter Ladevolumen, erweiterbar auf 1638 Liter, großzügig ausgefallen. Bei den Benzinmodellen sind damit ein paar Liter Stauraum dazugekommen.

Sieht man von der nicht ganz so jung wirkenden Display-Grafik ab, ist der CX-5 dank der Frischzellenkur wieder auf dem letzten Stand. Fit bis zur nächsten Modellpflege, wann auch immer diese sein wird.

Mazda CX-5

Motor/Antrieb 2,5 l Benziner mit 194 PS, 258 Nm, 6-Gang-Automatik, Allradantrieb

Fahrleistung/Verbrauch 0 auf 100 in 9,3 Sek; 195 km/h Spitze, 8 l Verbrauch (8,4 l im Test)

Preis 48.490 Euro (Vollausgestatteter Homura Plus), Testauto: 49.380 Euro