Corona Impftracker

In Österreich werden die ersten Corona-Impfdosen verabreicht. Wir zeigen auf der Karte den aktuellen Stand der Impfungen.

Österreich gesamt
5,630,639
Impfberechtigte über 12 Jahre
mit mindestens einer Erstimpfung
71.26
Impfdosen je
100 Einwohner
Burgenland
206,868
79.01
Kärnten
333,168
67
Niederösterreich
1,110,581
74.25
Oberösterreich
870,190
65.78
Salzburg
331,396
66.83
Steiermark
787,276
71.37
Tirol
472,082
70.21
Vorarlberg
250,477
71.79
Wien
1,187,410
69.88
Stand: 16. September, Quelle: VN.at Redaktion/Sozialministerium

Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 15 Jahren sollen über den Sommer breitflächig gegen das Coronavirus geimpft werden. Nachdem der Impfstoff Comirnaty von BioNTech/Pfizer in Österreich auch für Minderjährige zugelassen wurde, soll dieser den Schülern vor Beginn des neuen Schuljahres ab Herbst einen größtmöglichen Schutz bieten. 340.000 Kinder und Jugendliche fallen in diese Gruppe. Mückstein geht davon aus, dass rund 200.000 dieses Angebot in Anspruch nehmen werden. Ziel sei ein „möglichst ungestörter Präsenzunterricht im September“.

Am 27. Dezember war der Auftakt der Impfaktion in Vorarlberg in erster Linie pragmatisch: Ohne großes Aufsehen lieferte das Bundesheer per Kleintransporter über Nacht die ersten Impfdosen nach Vorarlberg. Noch am selben Sonntag begannen in den Pflegeheimen in Höchst und Bregenz die Impfungen. Der Fokus lag im Jänner auf den 31 Pflegeheimen in Vorarlberg wie auf die Mitarbeiter im Gesundheits- und Pflegebereich. Seit dem 18. Jänner können sich alle Vorarlberger unter https://impfung.lwz-vorarlberg.at/GesundheitVaccinate/Covid/Register für eine Impfung vormerken lassen. Seit Juni gilt dies auch für alle Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren.

Im internationalen Vergleich konnten finanzstarken, aber relativ kleine Länder schnell hohe Durchimpfungsquoten vorweisen. So führten Israel und die Vereinigten Arabischen Emirate bald die Listen an. Das Vereinigte Königreich begann vor der EU mit seiner Impfkampagne. Wie auch die USA haben beide Länder relativ hohe Impfquoten, während die EU Impfstoff für etwa fünf bis sechs Prozent der impfberechtigten Bevölkerung ausgeben konnte. Relativ niedrig ist die Impfquote jedoch bis heute gerade in zwei Nationen, die sich auf dem Weltmarkt an Lieferant von Impfstoffen anbieten wollen, Russland und China. Auch Japan, welches heuer die Olympischen Spiele abhalten soll, kann bei den Impfquoten mit den meisten entwickelten Ländern nicht mithalten.