Zypern hofft auf russische Hilfe

VN Titelblatt / 20.03.2013 • 22:51 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Die Zeit wird knapp. Die Zukunft des Landes ist ungewisser denn je.

Nikosia. Nach dem Scheitern des Euro-Rettungspakets im Parlament setzt Zypern die Hoffnungen auf Hilfe aus Moskau. Dort verhandelte Finanzminister Michalis Sarris gestern mit Vertretern der russischen Regierung. Auch in Zyperns Hauptstadt Nikosia gingen die Beratungen weiter. Wenngleich die Gefahr eines Bankrotts mit jedem Tag steigt, blieben die Finanzmärkte zunächst überraschend gelassen. Das Geld in der Staatskasse reicht der Regierung zufolge noch bis Mai. Zypern muss daher möglichst schnell eine Selbstbeteiligung von 5,8 Milliarden Euro am Hilfspaket aufbringen, um EU-Notkredite von bis zu zehn Milliarden Euro zu erhalten. /a3