Eiszeit zwischen Kreml und USA

VN Titelblatt / 08.08.2013 • 21:36 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Absage von Obama: Beziehungen angespannt, aber nicht zerstört.

Moskau. US-Präsident Barack Obama sagt Verhandlungen mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin ab, und ein US-Senator bezeichnet den Kreml-Chef als „Schulhofschläger“. Experten rechnen mit frostigen Zeiten zwischen Moskau und Washington. Völlige Funkstille herrscht aber nicht. Denn heute wollen die Verteidigungs- und Außenminister in Washington zu Gesprächen zusammenkommen. Sowohl Russland als auch die USA haben gute Gründe, auf Kooperation statt auf Konflikt zu setzen – etwa beim Anti-Terror-Kampf und der Rüstungskontrolle. Die Krisen in Afghanistan, im Iran und in Nordkorea sollen bei dem Treffen diskutiert werden.