VP-Länder: Ruck in der Schulfrage!

VN Titelblatt / 04.10.2013 • 21:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Gemeinsame Schule: „Raus aus dem ideologischen Schützengraben“, fordert Wallner.

Wien. Die ÖVP-Westachse, also die Landeshauptleute von Vorarlberg, Tirol und Salzburg, schließen sich zusammen, um im Hinblick auf die bevorstehende Regierungsbildung den Reformdruck zu erhöhen. Insbesondere im Schulbereich: „Eine künftige Regierung muss hier raus aus dem ideologischen Schützengraben“, sagt Markus Wallner. Schulversuche zur Gemeinsamen Schule für Zehn- bis 14-Jährige müssten möglich werden. So werde man auch in Vorarlberg an einem Forschungsprojekt festhalten, das klären soll, wie eine Gemeinsame Schule funktionieren könnte und was dazu notwendig wäre.

Tirol plant einen Schulversuch im Zillertal: „In der Bildungsfrage wollen wir einen frischen Wind hereinbringen und die starren Fronten aufbrechen“, so Günther Platter.

Die Bundes-ÖVP lehnt eine Gemeinsame Schule ab und will auch keine Schulversuche dazu. Um ihr die Zustimmung zu erleichtern, hatte Ex-Vizekanzler Hannes Androsch zuletzt in den VN vorgeschlagen, die SPÖ solle Studiengebühren zulassen. Doch das lehnt die Partei ab. /A2

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