Jeder Sechste tut sich beim Lesen schwer

VN Titelblatt / 08.10.2013 • 21:52 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

PISA-Test für Erwachsene: Schlechte Noten für Österreich. Politik sieht Handlungsbedarf.

Wien. Nicht alle Österreicher sind fit für den Alltag und das Berufsleben im 21. Jahrhundert. Das ist ein Ergebnis der erstmals durchgeführten OECD-Vergleichsstudie, die mit PIAAC abgekürzt wird und als „PISA-Test für Erwachsene“ gilt. 970.000 Österreicher – jeder Sechste im Alter von 16 bis 65 Jahren – haben demnach nur eine niedrige Lesekompetenz, sie können den Beipackzettel bei Medikamenten sowie andere kurze Texte nicht lesen und verstehen. Damit liegen wir unter dem Durchschnitt der Studie der Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit.

Etwas besser ist das Ergebnis bei der Fähigkeit „Problemlösen mit Computern oder Internet“. Bei der Alltagsmathematik, die man beispielsweise beim Einkaufen braucht, erbringen die Österreicher sogar überdurchschnittliche Leistungen.

Die Politik sieht, dass es Handlungsbedarf gibt. Auch Vorarlbergs Erwachsenenbildner Wolfgang Türtscher fordert Maßnahmen. /A3

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.