Papst empfängt Bischof Tebartz

VN Titelblatt / 20.10.2013 • 21:45 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Amtsenthebung wäre möglich – Kommission untersucht Vorwürfe.

Rom. Eine Woche lang ließ Papst Franziskus den umstrittenen Limburger Bischof warten. Heute wird er Franz-Peter Tebartz-van Elst empfangen. Dem wird vorgeworfen, beim Bau seiner Residenz nahezu 40 Millionen Euro verbraucht zu haben. Tebartz-van Elst weigert sich bislang, auf sein Amt zu verzichten. Indessen gehen auch führende Vertreter des Bistums Limburg auf Distanz zu ihrem Bischof.

Nur der Papst kann einen Bischof seines Amtes entheben. Geschehen ist das u. a. im Sommer 2012, als der Bischof von Trapani auf Sizilien den Verbleib von einer Million Euro nicht erklären konnte. Benedikt XVI. nahm ihm seine Diözese weg. /A3

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