Milliardendeal macht das Telefonieren teurer

VN Titelblatt / 22.10.2013 • 22:24 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Frequenzauktion bringt Staat zwei Milliarden – Höhere Tarife als Folge für die Konsumenten.

wien. Nachdem die Republik Österreich die Mobilfunkfrequenzen für zwei Milliarden Euro versteigert hat, gehen Experten davon aus, dass die Handytarife steigen werden. Der Chef von Drei (Hutchison), Jan Trionow, erklärte, dass der im internationalen Vergleich hohe Preis für die Mobilfunkfrequenzen am Schluss beim Kunden hängen bleiben werde. „Die ­Aussage ‚Der Konsument zahlt die ­Zeche‘ ist im Prinzip richtig“, so Trionow. Man werde die Kosten hereinholen müssen. Das könnte einerseits über „nicht so attraktive Preise wie sonst“ oder über einen sparsameren und damit langsameren Netzausbau passieren. Arbeiterkammer-Berechnungen zufolge belaufen sich die Kosten der Frequenzversteigerung auf die Laufzeit der Zuteilungen gerechnet nur auf etwa 0,50 bis 0,80 Euro pro Mobilfunkkunde und Monat.

Zudem wackeln in der Telekom-Branche bereits Jobs. /D1

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