Migrantische Beamte für den Strafvollzug

VN Titelblatt / 15.06.2014 • 23:09 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Justizminister Brandstetter bekräftigt Reformpläne für die Justizwache.

Wien. Im heimischen Strafvollzug sei „in sehr vielen Jahren sehr vieles schief gelaufen“, sagte Justizminister Wolfgang Brandstetter gestern in der TV-Pressestunde. So nannte er als Fehler unter anderem, dass zu viele Jugendliche in Untersuchungshaft kämen und dass zu viele Häftlinge, die eigentlich in psychiatrischen Kliniken betreut werden müssten, in normalen Gefängnissen untergebracht seien. Beim sogenannten Maßnahmenvollzug habe man Zustände herbeigeführt, die so nicht bleiben können.

Brandstetter kündigte unterdessen Reformen an. So will der Justizminister unter anderem gezielt Beamte mit Migrationshintergrund und entsprechenden Sprachkenntnissen für den Strafvollzug anwerben. /A2

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