Land gewährt höhere Mindestsicherung

VN Titelblatt / 25.06.2014 • 23:00 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bundes-Rechnungshof übt Kritik, doch Sozial­landesrätin Schmid verteidigt Leistungen.

Wien. (VN-joh) Der Bundes-Rechnungshof kritisiert, dass die ursprünglich angestrebte Harmonisierung der Mindestsicherung nicht zustande gekommen ist. In einem gestern veröffentlichten Bericht stellt er fest, dass etwa Tirol und Vorarlberg Betroffenen deutlich mehr auszahlen. Für eine Großfamilie mit fünf Kindern sind österreichweit zumindest 1416,92 Euro pro Monat vorgesehen. Gewährt werden hierzulande aber 2319,57 Euro, so der Rechnungshof.

Sozial-Landesrätin Greti Schmid (ÖVP) verteidigt dies: „Eine vollkommene Harmonisierung wird es nicht geben können, denn speziell beim Wohnbedarf muss auf die unterschiedlichen Wohnkosten in den Bundesländern Rücksicht genommen werden“, argumentiert sie. /A2

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.