Asyl: Erstaufnahmezentrum für Vorarlberg nicht denkbar

VN Titelblatt / 08.08.2014 • 23:04 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Salzburg gesprächsbereit, Vorarlbergs LR Schwärzler: „Nur neue Idee reicht nicht.“

Weiler. (VN-tm) Zwar hat Innenministerin Johanna Mikl- Leitner von ihrer Idee vorerst abgelassen, in den Bundesländern Erstaufnahmezentren für Flüchtlinge einzurichten. Aber vom Tisch ist der Gedanke nicht. Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer kann den Plänen etwas abgewinnen: „Wenn es gut durchorganisiert ist, wird man sich dem auch stellen“, sagt er im Interview. Für Vorarlberg winkt Landesrat Erich Schwärzler ab: Die Räume fehlen, die Bürokratie wäre enorm.

Seitens der Caritas mahnt Vorarlbergs oberster Flüchtlingsbetreuer Martin Fell­acher den Blick aufs Wesentliche ein: Statt über die Verteilung der Lasten zu diskutieren, solle man die Grundversorgung anpassen: 19 Euro pro Asylwerber seien zu wenig. In Vorarlberg müsse das Land etwa bei Sprachkursen zuschießen. /A3

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