„Die Zuwanderung wird unser Sozialsystem sichern“

VN Titelblatt / 20.11.2014 • 23:09 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Ökonom: Ohne Zuzug bröckelt Finanzierung der Pensionen und Gesundheitsleistungen.

wien. Die österreichische Einwohnerzahl steigt laut Statistik Austria bis 2060 von heute 8,5 auf 9,6 Millio­nen Menschen, ohne Zuwanderung würde sie auf 7,17 Millionen schrumpfen. Gleichzeitig sinkt die Zahl der erwerbstätigen Bevölkerung, jene älterer Menschen hingegen nimmt zu. Daher sei Zuwanderung laut dem Linzer Ökonomen Friedrich Schneider unumgänglich zur Aufrechterhaltung des Sozial­systems: Ohne Immigration würde das Land „rasch in die allergrößten Schwierigkeiten geraten, insbesondere bei der Finanzierung der Pensionen und Gesundheitsleistungen“. Also müsse die Zuwanderung von jungen, gut ausgebildeten Personen stark gefördert werden: „Diese leisten einen Beitrag für das System, von dem jeder profitiert“, sagt Schneider, der Kritik an der mangelnden Effizienz der Rot-Weiß-Rot-Karte übt. /A3