Für dreieinhalb Jahre ins Gefängnis

VN Titelblatt / 19.02.2015 • 23:09 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Feldkirch 19.2.2015 Prozess Vergewaltiger Gaissau. Jener 16-JŠhrige, der vergangenen Juli eine 20-JŠhrige in Gai§au sexuell misshandelt und dabei schwer verletzt haben soll, ist am Donnerstag am Landesgericht Feldkirch zu dreieinhalb Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Das Leben von zwei jungen Menschen und deren Familien habe am 6. Juli 2014 eine tragische Wende genommen, so die Richterin bei der UrteilsverkŸndung. Beide, sowohl das Opfer als auch der TŠter, wŸrden seither unter dem Vorfall leiden. Der Angeklagte sei klar schuldig zu sprechen, so das Jugendschšffengericht: Nach drei FaustschlŠgen ins Gesicht habe er die bewusstlose junge Frau sexuell misshandelt. Das Gericht sah das reumŸtige GestŠndnis, die Unbescholtenheit und die alkoholbedingte eingeschrŠnkte ZurechnungsfŠhigkeit des Angeklagten zur Tatzeit als MilderungsgrŸnde an. Ebenso sei eine Provokation seitens des Opfers der Tat vorangegangen, in welcher Form, wurde jedoch nicht erlŠutert. Erschwerend wurde unter anderem die besondere BrutalitŠt der Tat bewertet und die schweren Verletzungen des Opfers sowie die FolgeschŠden, die sie zu tragen hat. Aufgrund des Vorgehens und der schweren Folgen der Tat fŸr das Opfer war eine teilbedingte Haftstrafe nach Ansicht des Gerichts nicht mšglich. Das Urteil ist nicht rechtskrŠftig. Die Richterin stellte in der UrteilsbegrŸndung klar, dass bei der Tat eindeutig nicht von einer Vergewaltigung zu sprechen sei, der 16-JŠhrige sei kein Vergewaltiger. Die junge Frau, das Opfer war bewusstlos und deshalb wehrlos - darum eindeutig ein sexueller Missbrauch. An der Strafhšhe Šndere sich aber nichts, das Strafma§ beider Delikte ist gleich hoch. Eine teilbedingte Strafe kam fŸr die Richterin nicht in Frage. Dem Opfer wurden 20.000 Euro Teilschmerzensgeld zugesprochen. Der Verurteilte haftet zudem fŸr jeglichen weiteren aus der Tat entstehenden gesundheitlichen Schaden und weitere Behandlungen. Die Opferseite kŸndigte an, auch den Zivilrecht
Feldkirch 19.2.2015 Prozess Vergewaltiger Gaissau. Jener 16-JŠhrige, der vergangenen Juli eine 20-JŠhrige in Gai§au sexuell misshandelt und dabei schwer verletzt haben soll, ist am Donnerstag am Landesgericht Feldkirch zu dreieinhalb Jahren unbedingter Haft verurteilt worden. Das Leben von zwei jungen Menschen und deren Familien habe am 6. Juli 2014 eine tragische Wende genommen, so die Richterin bei der UrteilsverkŸndung. Beide, sowohl das Opfer als auch der TŠter, wŸrden seither unter dem Vorfall leiden. Der Angeklagte sei klar schuldig zu sprechen, so das Jugendschšffengericht: Nach drei FaustschlŠgen ins Gesicht habe er die bewusstlose junge Frau sexuell misshandelt. Das Gericht sah das reumŸtige GestŠndnis, die Unbescholtenheit und die alkoholbedingte eingeschrŠnkte ZurechnungsfŠhigkeit des Angeklagten zur Tatzeit als MilderungsgrŸnde an. Ebenso sei eine Provokation seitens des Opfers der Tat vorangegangen, in welcher Form, wurde jedoch nicht erlŠutert. Erschwerend wurde unter anderem die besondere BrutalitŠt der Tat bewertet und die schweren Verletzungen des Opfers sowie die FolgeschŠden, die sie zu tragen hat. Aufgrund des Vorgehens und der schweren Folgen der Tat fŸr das Opfer war eine teilbedingte Haftstrafe nach Ansicht des Gerichts nicht mšglich. Das Urteil ist nicht rechtskrŠftig. Die Richterin stellte in der UrteilsbegrŸndung klar, dass bei der Tat eindeutig nicht von einer Vergewaltigung zu sprechen sei, der 16-JŠhrige sei kein Vergewaltiger. Die junge Frau, das Opfer war bewusstlos und deshalb wehrlos – darum eindeutig ein sexueller Missbrauch. An der Strafhšhe Šndere sich aber nichts, das Strafma§ beider Delikte ist gleich hoch. Eine teilbedingte Strafe kam fŸr die Richterin nicht in Frage. Dem Opfer wurden 20.000 Euro Teilschmerzensgeld zugesprochen. Der Verurteilte haftet zudem fŸr jeglichen weiteren aus der Tat entstehenden gesundheitlichen Schaden und weitere Behandlungen. Die Opferseite kŸndigte an, auch den Zivilrecht