Blauer Erdrutschsieg bringt Machtwechsel

27.09.2015 • 20:53 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Oberösterreich: ÖVP und SPÖ sind die Wahlverlierer. Asylthema ausschlaggebend.

Wien, Linz. Die Landtagswahl bringt in Oberösterreich einen politischen Umbruch. Die FPÖ verdoppelte ihre Stimmen von 15 auf 30,4 Prozent. Die schwarz-grüne Koalition gehört nach zwölf Jahren der Vergangenheit an. Die ÖVP unter Landeshauptmann Josef Pühringer fuhr massive Stimmenverluste ein und rutschte von 46,8 auf 36,4 Prozent ab. Mit den 10,3 Prozent der Grünen (2009: 9,2 Prozent) geht sich eine Mandatsmehrheit nicht mehr aus. Verlierer ist auch die SPÖ. Sie sackte von 25 auf 18,4 Prozent ab. Vorarlbergs Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) sprach von einer „Wahl im Ausnahmezustand“, die vom Flüchtlingsthema beherrscht worden sei. FPÖ-Vorarlberg-Chef Dieter Egger sieht die Freiheitlichen in ihrem Kurs bestätigt. /A3