Hüftprothesen sorgen neuerlich für Ärger

30.09.2015 • 20:59 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

LKH Feldkirch veranlasst vorsorgliche Kontrolluntersuchungen bei Patienten.

feldkirch. Eine ehemalige Patientin des Landeskrankenhauses Feldkirch hatte gegen den Accis-Prothesenhersteller geklagt. Gutachten stellten einen Fehler, den Metallabrieb betreffend, fest. Diese Klage nimmt das Landeskrankenhaus Feldkirch nun zum Anlass, die Funktionsfähigkeit der implantierten Hüften bei 88 weiteren Patienten zu überprüfen. Sie werden deshalb zu Kontrolluntersuchungen eingeladen. „Seit dem Rückruf von Hüftprothesen eines anderen Implantatherstellers sind wir höchst sensibilisiert“, begründet KHBG-Direktor Gerald Fleisch die Maßnahme. Im Streit um die Haftung für jene Patienten, denen schadhafte DePuy-Hüften implantiert wurden, sind indes auch drei Jahre nach dem Skandal noch Fälle offen. /A5