Vorarlberg wäre auch mit Steuerhoheit Nettozahler

VN Titelblatt / 08.10.2015 • 23:06 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Gewinner des größeren Wettbewerbs sind
laut Studie strukturschwächere Regionen.

Wien. Von einem Steuerwettbewerb könnten wirtschaftlich schwächere Bundesländer profitieren. Das ergibt eine von der Denkfabrik „Agenda Austria“ in Auftrag gegebene Studie. Bezahlen müssten dafür finanzstarke Länder, allen voran Wien und Salzburg. Auch Vorarlberg würde Nettozahler bleiben. Die Lohn- und Einkommenssteuer sowie die Körperschaftssteuer auf Unternehmensgewinne wären laut Studienmitautor Christian Keuschnigg beste Kandidaten für die „Verländerung“. Die Regionen könnten jenen Anteil, den sie von dieser Steuer selbst einheben, je nach Bedarf senken oder anheben. Das schaffe Sparanreize, höheren Wettbewerb und Wirtschaftswachstum. Allerdings müsse damit ein transparenter Finanzausgleich zwischen den Ländern einhergehen, um die strukturschwächeren zu stärken. /A3