Abschaffung der kalten Progression verschoben

VN Titelblatt / 15.10.2015 • 22:36 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Opposition zerlegt Schellings Budget. ­Kalte Progression ­endet 2017 oder 2018.

Wien. Vom Aushungern des Bildungsbereichs über verpasste Pensionsreformen bis hin zu hohen Flüchtlingskosten: Die Kritik der Opposition am Budget von Finanzminister Hans Jörg Schelling (61) war am Donnerstag traditionell facettenreich. Er stelle die richtige Diagnose, habe offenbar aber den falschen Koalitionspartner, um Lösungen zu setzen, erklärte der FPÖ-Abgeordnete Roman Haider. Besonders kritisierte er, dass der Finanzminister die Kalte Progression erst 2017 oder 2018 abschaffen möchte – also frühestens dann, wenn sie die Entlastung der Arbeitnehmer durch die Steuerreform wieder aufgefressen habe. Ein konkretes Modell hat Schelling noch nicht vorgelegt, im Sommer war von einem Beschluss 2016 die Rede. /A3