Kripo konnte „undichte Stelle“ nicht entdecken

15.10.2015 • 20:36 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

„Maulwurf“-Affäre: Kripo konnte undichte Stelle im Feldkircher Rathaus nicht entdecken.

Feldkirch. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei, die die Staatsanwaltschaft nach einer Anzeige der Feldkircher Stadtoberen wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses in Marsch gesetzt hatte, blieben (bislang) ohne Erfolg. Den Hintergrund dafür bildet ein Immobiliengeschäft zwischen der Stadt und dem Architektenduo Marte & Marte, dessen Details nach vertraulichen Sitzungen hinter verschlossenen Türen über die VN an die Öffentlichkeit gelangt waren.

„Die Erfolgsaussichten dürften gering sein“, sagt Chefinspektor Andreas Gantner (49), der die Ermittlungen führt und einen Bericht an die Staatsanwaltschaft übermittelt hat. Jetzt ist die Staatsanwaltschaft am Zug, sie muss darüber entscheiden, wie in dem Fall weiter vorgegangen wird. /A4