Flüchtlingshilfe hängt am finanziellen Faden

16.10.2015 • 21:17 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

brüssel. Noch ist das EU-Abkommen zur Flüchtlingshilfe mit der Türkei nicht in trockenen Tüchern. Brüssel würde zwar Einreiseerleichterungen für türkische Staatsbürger und die Wiederaufnahme von Beitrittsverhandlungen akzeptieren, nicht aber zu diesem Preis: Für Grenzsicherung, Registrierung, Rückübernahme und Betreuung von Flüchtlingen fordert Ankara drei Milliarden Euro, die im EU-Haushalt nicht vorhanden sind. Deutschlands Kanzlerin trifft sich am Sonntag daher erneut mit dem türkischen Präsidenten, der die EU-Zugeständnisse gerne für seinen Wahlkampf nutzen würde. /A2