„Freizeitoption muss kommen“

VN Titelblatt / 22.10.2015 • 23:24 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

ÖGB-Chef Loacker bekräftigt Forderung und droht mit Rückzug.

Dornbirn. Die Mehrheit der Vorarlberger Beschäftigten in industriellen Großbetrieben würde gerne eine jährliche Lohnerhöhung gegen mehr Freizeit tauschen. Das zeigen die aktuelle Umfrage der Vorarlberger Produktionsgewerkschaft Pro-Ge sowie die bisherigen Erfahrungen in Betrieben mit dieser Möglichkeit. Pro-Ge-Landesvorsitzender Norbert Loacker appelliert an die Gewerkschafts-Spitzenverhandler der Metallerlohnrunde, ihre Sonderwünsche zu verschieben und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Sollte er spüren, dass die Freizeitoption vom Tisch sei, „dann gehe ich und konzentriere mich auf den Betrieb“, so der ÖGB-Landesvorsitzende. /D1