Quartiere für 100.000 Flüchtlinge vereinbart

26.10.2015 • 21:53 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Der EU-Sondergipfel in Brüssel einigte sich auf Maßnahmen entlang der Balkanroute.

Brüssel. Bessere Grenzkontrollen, Unterkünfte für 100.000 Flüchtlinge und mehr Absprachen untereinander: So soll der Flüchtlingsstrom entlang der Westbalkanroute in den Griff bekommen werden. Außerdem sollen in Slowenien, das mit dem Ansturm auf seine Grenze völlig überfordert ist, 400 zusätzliche EU-Polizisten den Dienst aufnehmen, teilte EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker am Montag nach dem EU-Sondergipfel in Brüssel mit, an dem die Regierungschefs der zehn vom Flüchtlingsstrom auf der Balkanroute am meisten betroffenen EU-Staaten sowie Serbien, Mazedonien und Albanien teilgenommen hatten. Außerdem sollen die Gespräche mit der Türkei über eine Flüchtlingshilfe intensiviert werden. /A2