Neue Antibabypillen in der Kritik

27.10.2015 • 21:55 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Erhöhtes Thromboserisiko. Experte warnt jedoch vor Panik.

bregenz. Die Antibabypille ist wieder einmal im Gerede. Konkret geht es um die neuen Präparate der dritten und vierten Generation. Ihnen wird laut Studien ein deutlich erhöhtes Thromboserisiko attestiert. Frauenarzt und Hormonexperte Hans Concin bestätigt diese Erkenntnisse, hält Panik jedoch für gänzlich fehl am Platz. Zudem würden die meisten Gynäkologen im Land diese Pillen nicht mehr verschreiben. Die Präparate sind bei jungen Frauen deshalb beliebt, weil sie auch bei unreiner Haut helfen. In solchen Fällen brauche es ein individuelles Vorgehen. Vor allem müssten die Frauen über ihr familiäres Thromboserisiko Bescheid wissen. Dann gelte es abzuwägen. /A7