Zaun soll die Arbeit an der Grenze erleichtern

28.10.2015 • 21:56 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Mikl-Leitner will Abwicklung der Flüchtlingsbewegung mit Sperren verbessern.

Wien. Österreich baut einen Zaun an die österreichisch-slowenische Grenze. Das erklärte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP). Allerdings soll es sich dabei nicht um eine Grenzschließung handeln. Der Zaun habe ein Tor. Die Flüchtlingsbewegung könne mit dieser Maßnahme nur besser kontrolliert werden, sagte Mikl-Leitner. Ähnlich sieht es Sicherheitsexperte Gottfried Schröckenfuchs. Er glaubt, dass es vielmehr ein Leitzaun sein werde, der die Registrierung von Flüchtlingen erleichtere. Auch Landeshauptmann Markus Wallner begrüßt die Entscheidung. Der deutsche Innenminister Thomas de Mazière (CDU) übte unterdessen Kritik an an Österreich. Auch Slowenien plant, einen Zaun an der kroatischen Grenze zu errichten. /A3