Wenig Hoffnung in die Reform

VN Titelblatt / 09.11.2015 • 23:16 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Androsch: Regierungsspitze zeigt bei Bildung zu wenig Engagement.

Wien. SPÖ-Grande und VN-Kommentator Hannes Androsch setzt wenig Hoffnung in die Bildungsreform. Das Engagement der Regierungsspitze bei dem Thema Bildung sei zu gering. Außerdem herrsche ein Machtvakuum, kritisiert er. Die Länder bezeichnet Androsch als „vielfach ineffizient“ und „die Geldvernichter per se“. Es brauche Schulautonomie. Bildungsdirektionen wären ihm zufolge nur sinnvoll, wenn diese dem Ministerium und nicht den Machtgelüsten eines Landeshauptmanns unterstellt werden. Eine Verbundlichung der Landeslehrer könnte 800 Millionen Euro Ersparnis bringen, sagt der frühere SPÖ-Finanzminister. /A3