Paris: Tote nach Anschlägen, Geiselnahme in Konzerthalle

VN Titelblatt / 14.11.2015 • 00:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Paris. Schwere Zwischenfälle in der französischen Hauptstadt. Bei mehreren Schießereien und Explosionen sind am Freitagabend in Paris mindestens 40 Menschen getötet worden. Das gab die Polizei bekannt, 50 Verletzte sollen sich teils in Lebensgefahr befinden. Zu mehreren Detonationen kam es nahe des Fußballstadions „Stade de France“, während dort die Mannschaften von Deutschland und Frankreich gegeneinander spielten. Präsident François Hollande sprach in einer Rede an das französische Volk von terroristischen Attacken. Er rief den Ausnahmezustand aus und ordnete an, die Landesgrenzen zu schließen.

Französischen Medienberichten zufolge sollen an mindestens drei Orten Explosionen und Schießereien stattgefunden haben, in einer Konzerthalle an der Place de la République wurden bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe um 0.30 Uhr noch bis zu 100 Geiseln festgehalten. Erste Berichte einer Stürmung wurden noch nicht bestätigt. Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Österreichs Vizekanzler Reinhold Mitterlehner zeigten sich in ersten Stellungnahmen bestürzt. US-Präsident Barack Obama sagte: „Dies ist nicht nur eine Attacke auf Frankreich, dies betrifft die ganze Welt.“ /A2