Österreich verspätete sich bei der Hungerhilfe

VN Titelblatt / 16.11.2015 • 22:52 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. Österreich geriet wegen der angeblich verspäteten Auszahlung der Hungerhilfe für Syrien in Kritik. Nun kündigte das Landwirtschaftsministerium an, das Geld bis Jahresende zu überweisen. Der Antrag für die Freigabe sei am Montag an das Finanzressort geschickt worden. Die Regierung versprach fünf Millionen Euro für die Syrien-Hungerhilfe. Heuer überwies die Republik insgesamt rund 450.000 Euro. Diese kamen wegen des „bürokratischen Gestrüpps“ aber verspätet an. Die Säumigkeit hat laut UNHCR zur Verschlimmerung der Lage in und um Syrien und zur Massenflucht nach Europa beigetragen.