Bildungsreform heißt Aus für eine Modellregion Vorarlberg

VN Titelblatt / 17.11.2015 • 23:12 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Nur 15 Prozent aller Schüler eines Bundeslandes dürfen zu einer Schul-Modellregion.

Wien. Die Ergebnisse der Bildungsreform wurden in Vorarlberg mehrheitlich negativ aufgenommen. Die Ambitionen der Landesregierung, auf Basis des Forschungsprojekts „Schule der Zehn- bis 14-Jährigen“, eine gemeinsame Schule mit dem Zeithorizont von zehn bis zwölf Jahren zu etablieren, erfuhren einen Dämpfer. Die Bundesländer dürfen eine Schul-Modellregion zwar einrichten, aber nur für maximal 15 Prozent der in Frage kommenden Schüler und Schulen. Finanzieren müssten sie zudem diese Modellversuche selbst.

Schullandesrätin Bernadette Mennel (56) spricht in diesem Zusammenhang von einer „Enttäuschung“. Sie hätte sich mehr Spielraum und Gestaltungsmöglichkeiten gewünscht. Auch die Vorarlberger Vertreter von FPÖ, Grünen und Neos kritisierten die Bildungsreform mit deutlichen Worten. /A4