Flüchtlinge stecken in Griechenland fest

VN Titelblatt / 22.11.2015 • 22:48 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Mazedonien lässt nur Syrer, Iraker und Afghanen einreisen. Weniger Andrang in Spielfeld.

Spielfeld. Mazedonien lässt nur noch Asylsuchende aus Syrien, dem Irak und Afghanistan über die Grenze. Wer aus einem anderen Land kommt, gilt nun als „Wirtschaftsflüchtling“. Mehr als 700 Personen aus asiatischen und afrikanischen Ländern stecken daher seit Tagen an der griechisch-mazedonischen Grenze fest. Die Gestrandeten würden zum Großteil im Freien schlafen, unter zunehmend winterlichen Verhältnissen, berichteten Aktivisten. „Merkbar weniger Andrang“ an Flüchtlingen hat die Polizei am Samstag in Spielfeld an der Grenze zu Slowenien festgestellt. Gründe für den Rückgang dürften die restriktive Grenzpolitik der Balkanländer sowie eine Entlastung durch eine neue Route über Kärnten sein. /A3