Tote, Verletzte und Tausende Obdachlose

VN Titelblatt / 24.08.2016 • 23:27 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
Bewohner der durch das Erdbeben großteils zerstörten Ortschaft Armatrice suchen in den Trümmern nach Überlebenden. Foto: afp
Bewohner der durch das Erdbeben großteils zerstörten Ortschaft Armatrice suchen in den Trümmern nach Überlebenden. Foto: afp

Erdbeben in Italien zerstört drei Ortschaften. Intensive Suche nach Verschütteten.

Rom. Sieben Jahre nach L’Aquila wurde Mittelitalien erneut von einem starken Erdstoß erschüttert. Das Beben begann um 3.36 Uhr, als die meisten Einwohner schliefen. Am schwersten betroffen sind die umbrischen Orte Amatrice und Accumoli in der Nähe von Rieti sowie Pescara del Tronto in der Adriaregion Marken. Mindestens 120 Menschen starben. Die Zahl der Opfer könnte weiter steigen. Die intensive Suche nach Verschütteten lief auch am Mittwochabend weiter. Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi erklärte die Rettung von möglichen Überlebenden zur wichtigsten Aufgabe für die kommenden Tage. Das Land zeige in schweren Zeiten sein wahres Gesicht: „Keine Familie, keine Stadt, kein Weiler wird alleine gelassen.“ /A3