Flüchtlinge versuchen anderswo ihr Glück

26.08.2016 • 21:22 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Lkw-Katastrophe bei Parndorf jährt sich
zum ersten Mal.

Schwarzach. Vor einem Jahr sorgte eine Flüchtlingstragödie im Burgenland für europaweites Entsetzen. Am 27. August 2015 war auf der Ostautobahn ein abgestellter Lkw entdeckt worden. Darin befanden sich 71 Leichen  – die Menschen waren qualvoll erstickt. Nur wenige Tage später startete die große Flüchtlingsbewegung nach Mitteleuropa. Heute befinden sich in Vorarlberg rund 3800 Asylwerber. Zudem warten etwa 500 Konventionsflüchtlinge auf eine Wohnung, sie leben noch in Asylquartieren. Circa 80 Flüchtlinge haben ihr Glück andernorts gesucht und sind umgezogen, 51 davon nach Wien. Die Gründe liegen nicht alleine beim Wohnungsmarkt. /A3, 4