Ärzte bekämpfen neue Primärversorgung

VN Titelblatt / 02.11.2016 • 23:15 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Kammer erklärt Gespräche für beendet. Ministerium hält an geplanten Zentren fest.

Wien. Die Ärztekammer wehrt sich gegen die geplanten Primärversorgungszentren. Sie stößt sich an der Umsetzung und fürchtet, dass dadurch ihre Gesamtverträge abgeschafft werden könnten. An der Idee selbst findet die Kammer zwar Gefallen. Eine stärkere Zusammenarbeit von Allgemeinmedizinern, Therapeuten und Pflegern sei gut und schaffe Flexibilität. Dennoch erklärte Kammerpräsident Arthur Wechselberger am Mittwoch die Gespräche mit dem Gesundheitsministerium für beendet. Das Ressort wiederum möchte weiterverhandeln. Gesundheitslandesrat Christian Bernhard (ÖVP) hofft auf einen Kompromiss. Schließlich seien die Zentren eine Antwort auf die anstehende Pensionswelle bei den Kassenärzten in Vorarlberg. /A3