Präsident verteidigt Grundpfeiler der EU

29.01.2017 • 21:58 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Van der Bellen warnt davor, die durch die EU gewonnenen Freiheiten infrage zu stellen.

Wien. Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat in seiner politischen Karriere schon zahlreiche Neuwahldebatten miterlebt. Zur aktuellen Regierungskrise äußert er sich im VN-Interview zuversichtlich. Er glaube, dass die Koalition aus SPÖ und ÖVP am Ende ein vernünftiges Programm liefern werde. Die Idee von Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ), dass der Bedarf von EU-Bürgern am österreichischen Arbeitsmarkt geprüft werden sollte, sieht Van der Bellen kritisch. Er warnt davor, an einer der vier Grundsäulen der Europäischen Union zu rütteln. Die Arbeitnehmerfreizügigkeit sei wesentlicher Bestandteil der EU und ein Freiheitsfortschritt. Zudem kritisiert Van der Bellen die US-Einreiseverbote für Bürger aus muslimischen Staaten. /A3