Ungarn kündigt Sanktionen an

22.03.2017 • 21:58 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Kürze Österreich die Familienbeihilfe für EU-Ausländer, werde der Druck erhöht.

Wien. Sollte Österreich seine Pläne umsetzen und die Familienbeihilfe für im EU-Ausland lebende Kinder tatsächlich kürzen, möchte die ungarische Regierung Sanktionen setzen. Sozialminister Zoltan Balog deutete am Mittwoch an, dass davon vor allem österreichische Banken betroffen sein könnten. Diese sehen das noch gelassen. Man müsse die Drohungen zwar ernst nehmen. Allerdings sei es schwierig, aus politischen Beweggründen in den Bankensektor einzugreifen, hieß es etwa in der Raiffeisenbank International. SPÖ und ÖVP wehrten sich gegen die ungarischen Drohgebärden und wiesen die Kritik zurück. /A3