Österreich verletzt laut UNO Menschenrechtsstandards

09.05.2019 • 20:59 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Genf Die Vereinten Nationen haben Österreich in einem Bericht die Verletzung von internationalen Menschenrechtsstandards im Asylbereich attestiert. „Einige Rechtsvorschriften und -praktiken sind nicht voll im Einklang mit internationalen Menschenrechtsstandards und müssen in Übereinstimmung gebracht werden“, heißt es im Bericht der UNO-Menschenrechtskommissarin. Kanzler Sebastian Kurz beantwortete das mit einer Gegenforderung. „Wir erwarten, dass die UNO auch die restlichen 27 EU-Länder prüft.“ Es gäbe „wenige Länder auf der Welt mit so hohen Menschenrechtsstandards“.