Videoaufnahmen belasten Strache

VN Titelblatt / 17.05.2019 • 23:05 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Vizekanzler wollte Staatsaufträge für Wahlspenden vergeben.

Wien Kurz vor der EU-Wahl steht Vizekanzler Heinz-Christian Strache schwer unter Druck. Am Freitag haben „Spiegel“ und die „Süddeutsche Zeitung“ ein heimlich aufgenommenes Video veröffentlicht, auf dem der FPÖ-Chef im Juli 2017 mit einer vermeintlichen russischen Investorin auf Ibiza über Staatsaufträge für millionenschwere Spenden spricht und auch von angeblich hohen Spenden österreichischer Firmen erzählt. Die Opposition forderte umgehende Konsequenzen. Die ÖVP reagierte zunächst nicht. Sie kündigte für heute, Samstag, eine Stellungnahme von Bundeskanzler Sebastian Kurz an. »A2